Parteitag in Bühl Teil 3
Gerade hat es Erhard Eppler in seinem Redebeitrag zum Programm geschafft, dass zum einen alle Delegierten wieder im Saal versammelten. Auch das sonst übliche Hintergrundgemurmel verstummte.

Er ging in seiner Rede auch auf die Notwendigkeit eines neuen Programmes ein. Die Unterschiede zwischen 20. Jahrhundert, in dem die Bürger vor dem Staat geschützt werden mussten und dem 21 Jahrhundert, in dem die Aufgaben des Staates vor Privatisierungen geschützt werden müssen, müssen sich auch in einem Programm wiederfinden. Neben der inneren Sicherheit, bei der er auch private Gefängnisse ablehnt, nannte er die Bildung, “die Menschenrecht ist, das zu sichern der Staat die verdammte Pflicht und Schuldigkeit hat.”
Auch zur geänderten Parteienlandschaft wurden seine Worte mit viel Beifall bedacht. Der Gegner der SPD sei nicht die Linke sondern der Marktradikalismus. Auch Überlegungen die SPD müsse Alternativen zur Linkspartei ausarbeiten erteilte er eine Absage. Nach seinem Schlusswort “Die Alternative zu Oskar Lafontaine ist einfach Seriosität” dauert der Beifall sehr lange an.




