Erhard Eppler überbringt uns die Grüße der AG 80+, vor allen die von Hans-Jochen Vogel.
Er hatte damals bei der Verabschiedung des Programms ein Gefühl der Befreiung. Dieses Gefühl hatte er vorgestern bei Sigmar Gabriels Rede ebenfalls.
Er kann nichts für das Godesberger Programm. Das ist seiner Meinung nach auch einer der Gründe weshalb das Programm eines der wichtigsten Programme in der Geschichte wurde. Er war damas nur Delegierter, ohne gesprochen zu haben.
Das Berliner Programm ist im Laufe der Zeit vergessen worden, die Spannung zwischen Programm und Wirklichkeit war nicht mehr da. Diese Spannung muß da sein.
Das Godesberger Programm war näher an der Praxis als das vorhergehende. Es wurde ernst genommen und war ein Stück Orientierung und Ermutigung für die Partei. Die Fenster wurde geöffnet und es kam frische List rein. Die Stimmung war ähnlich der Stimmung vor diesem Parteitag. Es war nicht abzusehen jemals an die Regierung in der Bundesrepublik zu kommen. Die dynamische Rente wurde damals von Adenauer durchgesetzt, wir waren im sozialen Bereich nicht sehr hoch angesehen.
Ein paar Kernsätze des Programms sind bis heute wichtig. Diese will Gerhard uns vorstellen, keinen historischen Vortrag halten.