Darf man verlinken?
Unser Plakat auf dem gleichzeitig stattfindenden Parteitag der NRW FDP. Ich garantiere, dass FDP-Plakate hier nicht vorhanden sind.
Unser Plakat auf dem gleichzeitig stattfindenden Parteitag der NRW FDP. Ich garantiere, dass FDP-Plakate hier nicht vorhanden sind.
Es ist vollbracht.
Die SPD hat sich soeben auf ihrem Bundesparteitag in Hamburg mit einer überwältigenden (2 Gegenstimmen) Zustimmung ein neues Grundsatzprogramm gegeben.
Kurt Beck hat die Abstimmung geleitet.
Es ist ein besonderer Moment, wo aus einem Entwurf und den Diskussionen ein Programm erarbeitet wurde.
Wir müssen für unsere Werte aktiv arbeiten.
Wir sind dann mal eben bei der Preisverleihung…
Laut Präsidium würde man nach den letzten Rednern langsam zur Abstimmung kommen. Anschließend folgt die Preisverleihung des Wilhelm-Dröscher-Preis. Man soll sich als Aussteller (also auch wir) langsam dafür aufstellen und die Delegierten sollen noch bleiben. Damit man ein Ereignis daraus macht.
Noch hat man uns nicht wieder so von der Pressetribüne “runtergezerrt” wie um 12 Uhr…
Wir nehmen alle mit. Ein WebSozi allein lassen? Das geht nicht!
Das Ergebnis:

Einsteigen in einen Golf mit 3 Türen. Das erfordert Körperbeherrschung. Das beherrschen wir. Anschallen, wenn kein Platz mehr ist. Das beherrschen wir. Und es geht. Wo ein Wille ist….
Da habe ich mich mal eben zwischen die beide Vordersitze begeben. Weiter ging´s dann aber nicht. Da saßen Peter und Christian. Gut geschützt durch Markus und Andres fuhren wir los. Gut – wir kamen uns nah. Sehr nah. Aber das beherrschen wir. Wir sind uns ja auch im Netz sehr nah.
Gemütlich war`s. Warm war`s. Peter wollte uns einen Aufguss machen. War aber nicht nötig. Die Scheiben waren schon beschlagen. Hamburg ist wohl schön, den Berichten meiner Mitfahrer nach. Ich sah Markus, ich sah Andres, ich sah Peter und Christian ist ja sowieso nicht zu übersehen.
Mit begleitenden Worten von unserem Gerd (Er spricht aus dem Navi.) kommen wir dann im CC an. Aussteigen – aber wie? Langsam die Glieder sortieren, strecken. Gelenke knacken, das Blut pulsiert wieder durch abgeklempte Blutgefässe, die am Körper klebende Kleidung trocknet langsam wieder. Wir sind da. Gut – das müssen wir noch üben.
Irgendwie beginne ich meinen “Arbeitsplatz” am PC zu Hause zu vermissen.
Der “Bremer Entwurf” war die Grundlage der Basis, sich auf das Grundsatzprogramm inhaltlich einzustimmen und 945 konkrete Änderungswünsche bis zum Antragsschluß (am 15.09.) zu formulieren. Fünf Wochen vor dem Partetag (am 22.09.) beschloß die neunzigköpfige Programmkommission einstimmig eine deutlich gestraffte Version, mit der Begründung, damit vielen Wünschen aus den Gliederungen entgegengekommen zu sein. Auch mein Ortsverein hatte sich vor allem gegen die ursprüngliche Länge und Blumigkeit ausgesprochen. Mit der neuen Fassung waren wir nun deutlich zufriedener.
Was aber tun mit den ganzen Anträgen? Die passen ja nun nicht mehr zur aktuellen Diskussionsgrundlage. Einige Anstragsteller fanden für sich in Initiativanträgen eine Lösung. Auch zu diesen beriet sich die Antragskommission. Deren Votum werden die Delegierten wohl in allen Fragen folgen, auch wenn jetzt noch manch einer mit Änderungswünschen in die Bütt tritt.
“Werdet nicht kurzatmig an den Abständen der Programme” empfahl Hans-Jochen Vogel dem Plenum, als er feststellte, daß es sich beim Hamburger Programm um das dritte handelte, an dem er mitwirkte, und wahrscheinlich auch sein letztes. Er erbittet sich auch eine Verlängerung der Redezeit.
Man kann dummes Zeug auch ganz nachhaltig verfolgen.
Hans-Jochen Vogel zum Begriff der Nachhaltigkeit.
Bei der Wasserversorgung muß die Verantwortung bei den Kommunen liegen.
Hans-Jochen Vogel zum Thema der Privatisierung kommunaler Bereiche.
Guckt mal, wer das alles beschließt. In den Aufsichtsräten sollen sich auch einige Sozialdemokraten befinden.
Hans-Jochen Vogel über die Moral von Jahresbezügen führender deutscher Unternehmer.
“Der demokratische Sozialismus steht der katholischen Soziallehre besonders nahe und hat zur sozialen Bewußtseinsbildung besonders beigetragen.”
Hans-Jochen Vogel zitiert Kardinal Ratzinger, nun Papst Benedikt XVI..
Das Programm richtet sich nicht nur an den Verstand und das Hirn. Es richtet sich auch an das Herz.
Hans-Jochen Vogel zur aktuellen Grundsatzprogrammdebatte.
Für die Überschreitung der Redezeit bitte ich um Verständnis, ich werde nicht mehr auf sehr vielen Parteitagen reden.
Das Plenum tobt. Der ganze Saal steht. Man sollte vielleicht mal die Zeit mitstoppen, wie lange der Applaus für diese großartige Rede, für diesen großartigen Herrn der SPD, noch anhalten wird.
Die komplette Rede findet sich hier.
Die Teilnehmer des Dröscherpreises wurden gerade alle zusammengerufen, angeblich würde um 12 Uhr die Siegerehrung stattfinden.
Es läuft aber immernoch die Aussprache zum Grundsatzprogramm.
Um 12:22 Uhr wollte man um halb 1 fertig sein. Wenn sich die zu der Zeit noch folgenden 7 Redner an ihre Begrenzung von 5 Minuten halten könnte man es angeblich schaffen. 35 Minuten un 8 Minuten. Merkwürdige Rechnung.
Von den Teilnehmern sind daraufhin wieder mehrere von der Gästetribüne verschwunden. Das ist vielleicht eine Planung. Wenigstens konnte ich mich noch schnell umziehen, für den unwahrscheinlichsten Fall der Fälle.
Habe gerade gehört, dass es ein Vorbereitungstreffen für die Gründung der AsR gibt. Jetzt muss ich schauen, ob das Treffen in der 2. auf der Terrasse oder in der Raucherecke ist. Das kann was dauern.
Und beim Stand muss ich auch noch einmal vorbeischauen.
Ich weiß – ist nicht groß beliebt. Aber ich habe es versprochen. Aus dem Plenum! Aus dem Bloggerbereich auf der Empore. Direkt vom Bundesparteitag aus ???
Ähm, wo sind wir hier? Man bekommt seit Donnerstag außer Parteitag und Hotel ja nichts mehr mit. Ach ja, wir sind in Hamburg.
Ich grüße meinen Kollegen Michael Schäfer. Ich wünsche dir noch eine schönen Urlaub.
Andrea Nahles, die neue stellvertretende Vorsitzende, spricht gerade zum Antrag für das Grundsatzprogramm. Alles schön und gut. Aber…
…geht das auch so 30, 40 Dezibel leiser?
Die bölkt da gerade ihre Rede ins Mikrofon, da kann man garnicht richtig zuhören, geschweige denn sich auf seine Arbeit konzentrieren.
Ah, sie ist fertig. ![]()
Sie will mit Hubertus Heil und noch einem eine Wohngemeinschaft gründen. Aber nur auf Zeit. Mehr kam hier nicht wirklich an.
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